Kinotechnik
Bild
| Die verschiedenen Bildformate | ![]() |
Im Laufe der Jahre in denen es Kino nun gibt, wurden einige Bildformate entwickelt, um das Erlebnis Kino besser wirken zu lassen und das Bild dem menschlichen Gesichtsfeld besser anzupassen. Die meisten dieser Entwicklungen haben heute keine Bedeutung mehr. So zum Beispiel eine Technik, die sich Cinerama nannte (siehe unten). Auch das vielversprechende 70 mm-Format, das mit gutem Bild und Ton überzeugen konnte gibt es heute [vor allem Aufgrund der hohen Kosten] nicht mehr.
Heute wird in der Regel nur noch mit 35 mm Film projiziert und hier gibt es eigentlich nur noch drei wichtige Bildformate: Breitwand 1:1,66, Breitwand 1:1,85 und CinemaScope. Ab und zu wird auch noch das Normalformat 1:1,375 gebraucht. Damit das Bild auch richtig auf der Leinwand ankommt gibt es verschiedene Linsen und Masken. Die Masken sorgen dafür, dass der richtige Bildausschnitt beleuchtet wird, der bei CinemaScope größer ist als bei den Breitwandformaten.
Selten finden noch Filme auf 16 mm ihren Weg ins Kino. Dafür geht aber der Trend zur digitalen Projektion, vor allem bei kleineren Produktionen. Doch das scheint auch noch eine Weile zu dauern.
Davon mal abgesehen gibt es in IMAX-Kinos noch das Large-Cinema-Format, dass aber auch einen speziellen Projektor zum Abspielen erfordert.
Heute wird in der Regel nur noch mit 35 mm Film projiziert und hier gibt es eigentlich nur noch drei wichtige Bildformate: Breitwand 1:1,66, Breitwand 1:1,85 und CinemaScope. Ab und zu wird auch noch das Normalformat 1:1,375 gebraucht. Damit das Bild auch richtig auf der Leinwand ankommt gibt es verschiedene Linsen und Masken. Die Masken sorgen dafür, dass der richtige Bildausschnitt beleuchtet wird, der bei CinemaScope größer ist als bei den Breitwandformaten.
Selten finden noch Filme auf 16 mm ihren Weg ins Kino. Dafür geht aber der Trend zur digitalen Projektion, vor allem bei kleineren Produktionen. Doch das scheint auch noch eine Weile zu dauern.
Davon mal abgesehen gibt es in IMAX-Kinos noch das Large-Cinema-Format, dass aber auch einen speziellen Projektor zum Abspielen erfordert.
| Normal 1:1,375 | ![]() |
Das Normalformat 1:1,375 wird nur noch für ältere Filme gebraucht, zum Beispiel für die Wiederaufführung von CASABLANCA oder die digital überarbeitete Fassung von METROPOLIS. Das Format entspricht in etwa dem gängigen 4:3 Fernseh-Format.
| Breitwand 1:1,66 und 1:1,85 | ![]() |
Die Breitwandformate 1:1,66 und 1:1,85 sind heute die gebräuchlichsten Kinoformate, wobei das 1:1,66-Format öfter zu finden ist. Die beiden Formate entsprechen so in Etwa dem 16:9 TV-Format, das irgendwo dazwischen liegt, bei ca. 1:1,78.
| CinemaScope 1:2,35 | ![]() |
CinemaScope ist mit 1:2,35 das breiteste Format im Kino. Wenn man sich das CinemaScope-Bild auf dem 35mm-Filmstreifen anschaut sieht man, dass es verzerrt ist. Alles ist schmal und in die Höhe gezerrt. Dies ist nötig, dass das ganze Bild auf dem Filmstreifen Platz findet. Ein spezielles Objektiv, das Anamorphot, sorgt dafür, dass das Bild wieder entzerrt wird.
| Wie sah Cinerama aus? | ![]() |
Bei der heute nicht mehr gebräuchlichen Technik Cinerama wurde das Bild aus drei Einzelbildern nebeneinander zusammenprojiziert, die Tonspur war noch mal auf einem extra Filmstreifen. Dazu mussten also vier Projektoren genau synchron laufen.
Viele Bilder der veralteten Technik gibt es nicht mehr, dieses wurde mir von Thomas Dietrich zur Verfügung gestellt. Es zeigt die drei Filmstreifen und zusätzlich den Streifen mit der Magnettonspur:
Viele Bilder der veralteten Technik gibt es nicht mehr, dieses wurde mir von Thomas Dietrich zur Verfügung gestellt. Es zeigt die drei Filmstreifen und zusätzlich den Streifen mit der Magnettonspur:


